Die Instabile Halswirbersäule

Die Instabilität der Halswirbelsäule (HWS) hat in allen verkehrsreichen Nationen der Welt enorme Ausmaße angenommen. Auslöser sind jedoch nicht nur Verkehrsunfälle, sondern vorwiegend Unfälle im Freizeitbereich, im häuslichen Umfeld, beim Sport, aber auch Schäden durch Operationen in Vollnarkose (Überstreckung der HWS), Virusinfektionen oder nervengiftige Substanzen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die ersten Schäden schon bei unnatürlichen Entbindungen (zum Beispiel Zangengeburt) gesetzt.

Das Stickoxid

Erst in den letzten zehn Jahren, wurde entdeckt, dass im Hirn, in der Wirbelsäule, in Gefäßen und Organen unter normalen Bedingungen ein Gas, das Stickoxid produziert wird. Das Immunsystem bedient sich dessen, um Bakterien und Parasiten mit einer Gaswolke zu bekämpfen. Ohne dieses Gas könnten wir nicht leben.

Aber zu viel davon bringt mannigfaltige Probleme, und genau das tritt bei einer instabilen Wirbelsäule auf! Man nennt dies „nitrosativer Stress“

Die Ursache der Symptome:

Bis vor kurzem wurde das „HWS-Syndrom“ auf lokale Schmerzen, Hör-, Sehstörungen und Schwindel beschränkt gesehen. Eine instabile HWS löst aber viele chronische Störungen aus.

Die Ursache ist darin zu finden, dass die Hirnhäute, welche das Stickoxid produzieren, im Wirbelkanal verankert sind. Ist die Wirbelsäule instabil, werden die Hirnhäute ständig irritiert. Es kommt zu einer überschüssigen Produktion von Stickoxid, das den Körper erst nach Bindung an Vitamin B 12 verlassen kann.

Wenn dazu auch noch gelegentlich zu wenig Blut ins Hirn strömt, können aggressive chemische Verbindungen entstehen, welche in der Folge viele Organe und Systeme des Körpers in Mitleidenschaft ziehen.

Die Symptome:

Wird die instabile HWS als auslösende Grundstörung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, entwickeln sich Erkrankungen an vielen Organen. Folgende können betroffen sein:

  • Hirn
  • Nervensystem
  • alle Sinnesorgane
  • Herz, Lunge
  • Verdauungsorgane
  • Hormon- und Immunsystem
  • Geschlechtsorgane
  • Harnwege
  • Haut
  • Bewegungsapparat


Betroffene leiden zum Beispiel an Nasennebenhöhlenentzündungen, Tinnitus, Sehstörungen, Kopfschmerz, Migräne, Gelenk-, Muskel- oder Kreuzschmerzen, Anstrengungsasthma, Reizdarm, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Übergewicht, Zuckerkrankheit, chronischer Müdigkeit, Antriebsschwäche, Depressionen, Gedächtniseinbußen, Allergien, Menstruationsproblemen, Reizblase. Bei Kindern kommt noch das sogenannte „Zappelphilipp-Syndrom“ dazu.

Folgeerscheinungen:

Bei zunehmenden HWS-Problemen können in der Folge noch viele andere Symptomen dazu kommen: Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Angstattacken, Depressionen, Schlafstörungen, extreme Müdigkeit, Licht- und Zugluftüberempfindlichkeit, Herzrhythmusstörungen, Harnblasenschwäche, Darmprobleme, Blutnieder- aber auch Bluthochdruck, Schweißausbrüche, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Hautprobleme, Sodbrennen, Süßhunger.

Auch Laborbefunde können Abweichungen zeigen, wie erhöhte Cholesterinwerte, die aber nichts mit der Ernährung zu tun haben, Leberwerterhöhungen und/oder Blutbildveränderungen.

Das Zappelphilipp Syndrom:

Bei Kindern kommt noch das sogenannte „Zappelphilipp Syndrom“ dazu, wie auch Lese- und Schreibprobleme. Wird dies übersehen, wird jede Therapie bei diesen Kindern bestenfalls zu Teilerfolgen führen, das Kind aber nicht stabilisieren.

Wichtig ist dabei, dass ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung gestellt werden und Unverträglichkeiten diagnostiziert werden. Weiter muss man immer auf belastende Stoffe achten, wie zum Beispiel Amalgam oder Darmfehlbesiedlung.

Schon bei vielen Ärzten gewesen?

Dass hinter den beschriebenen Symptomen, die instabile Halswirbelsäule als Verursacher steckt, erkennen zurzeit viele Ärzte noch ungenügend, erst recht nicht die Patienten.

Der HWS geschädigte Patient ist durch seine vielfältigen Beschwerden meistens Stammgast bei fünf bis zehn Fachärzten. Diese werden nur dann helfen können, wenn sie dieses Syndrom richtig einzuschätzen wissen.

Die Therapie:

Mit der Vitalfelddiagnostik in meiner Ordination kann ich feststellen ob es Hinweise gibt auf diesen sogenannten nitrosativen Stress. Ich wiese nachdrücklich darauf hin, dass ich nicht die Wirbelsäule wieder gesund machen kann: die Wirbelsäule gehört eingehend vom spezialisierten Orthopäden, Osteopathen oder Craneosacraltherapeuten untersucht und behandelt (siehe Ärzteverzeichnis, Osteopathenverbandsliste etc.). Daneben muss eine gezielte, auf persönliche Symptome abgestimmte Wirbelsäulengymnastik und ein Muskelaufbautraining erfolgen, um einer neuerlichen Instabilität der Wirbelsäule vorzubeugen (siehe Physiotherapeutenverzeichnis).

Die gute Nachricht: meine begleitende Therapie ist sehr einfach. Die Symptomatik wird durch einen Mangel an Vitamin B 12 mit verursacht. Dieses Vitamin verbraucht der Körper nämlich, um das überschüssige Stickoxid abzubauen. Mit der Nahrung kann unmöglich ausreichend Vitamin aufgenommen werden, um den erforderlichen hohen Umsatz gewährleisten zu können.

Zusätzlich kann es notwendig sein, dass auch Vitamin B6 und Zink, sowie Selen, Kupfer, Mangan, Vitamin C und E zugeführt werden müssen. Wird diese Therapie rechtzeitig eingeleitet, können sämtliche Symptome ohne Restschäden verschwinden.

Geschieht das nicht, können chronische Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, bleibende Gelenksentzündungen, Autoimmunität gegen die Schilddrüse, den Darm oder gegen das Nervengewebe entstehen oder sich verschlimmern.

Wichtig ist auch, dass eine Gesamtabklärung erfolgt die entsprechend in der Therapie berücksichtigt wird. Siehe zum Beispiel:

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